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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Catsymphonie – AGB

Inhaltsverzeichnis

1. Geltungsbereich

2. Vertragsschluss

3. Vertragsgegenstand

4. Widerrufsrecht

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

6. Vertragsdauer und Kündigung bei Abonnementverträgen

7. Terminabsagen, -verschiebungen und Rücktritt

8. Mitwirkungspflicht des Kunden und Ausschluss des Kunden von Veranstaltungen

9. Haftung

10. Urheberrecht und Rechte an digitalen Inhalten

11. Datenschutz und Vertraulichkeit

12. Schlussbestimmungen

1. Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend: „AGB“) regeln die Geschäftsbeziehungen  zwischen Catsymphonie, Inhaberin Anna Pfeifle, Karpfensteiner Weg 15, 93333 Neustadt an der Donau, und den Kunden*, welche bei Catsymphonie (nachfolgend auch: „Anbieter“) Trainings, Beratungen, digitale Inhalte oder sonstige Dienstleistungen buchen oder in Anspruch nehmen. Sie gelten für alle Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend: „Kunde“) mit dem Anbieter über die von dem Anbieter auf der Website www.catsymphonie.de angebotenen Leistungen abschließt.

1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist in Einklang mit § 13 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) jede natürliche Person, die den Vertrag mit dem Anbieter zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB sowie gemäß § 14 BGB ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags mit dem Anbieter in Ausübung oder im Interesse ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.3 Digitale Inhalte im Sinne dieser AGB sind Daten, welche in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden.

1.4 Mit der Buchung der Angebote von Catsymphonie erkennt der Kunde diese AGB vollständig an. Der Kunde erklärt mit Buchung der Angebote, diese AGB zur Kenntnis genommen zu haben und als Grundlage für die vertragliche Beziehung mit Catsymphonie zu akzeptieren. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Seite www.catsymphonie.de veröffentlichte Version der AGB.

1.5 Abweichende AGB oder sonstige Bedingungen des Kunden werden von dem Anbieter nicht akzeptiert. Dies gilt auch dann, wenn der Einbeziehung dieser abweichenden AGB oder sonstigen Bedingungen nicht ausdrücklich widersprochen wird.

2. Vertragsschluss

2.1 Die auf der Website von Catsymphonie, in sozialen Netzwerken, in Broschüren oder in Werbeanzeigen dargestellten Produkte, digitalen Inhalte und Leistungsbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Anbieters dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Vertragsschluss zwischen dem Anbieter und dem Kunden kann, mündlich, fernmündlich (insbesondere per Videochat, per Telefon etc.) in Textform (insbesondere per E-Mail) oder schriftlich erfolgen.

2.3 Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung bzw. Anfrage des Kunden in der Regel durch Versendung einer Bestätigungs-Email. Diese Bestätigung stellt noch nicht die Annahme des Vertragsangebotes durch den Anbieter dar, sondern dient lediglich der Information des Kunden, dass die Bestellung bzw. Anfrage bei dem Anbieter eingegangen ist, es sei denn in der Bestätigungs-Email wird gleichzeitig mit der Bestätigung des Eingangs der Bestellung bzw. Anfrage des Kunden ausdrücklich auch deren Annahme erklärt.

2.4 Die Erklärung der Annahme der Anfrage oder Bestellung des Kunden durch den Anbieter erfolgt in der Regel erst durch Versendung einer Vertragsbestätigung in Textform, in welcher die konkreten Inhalte der gebuchten Leistung oder digitalen Inhalte festgehalten werden. Dem Kunden obliegt es, die erhaltene Vertragsbestätigung dahingehend zu prüfen, ob die dort festgehaltenen Inhalte und Bedingungen den angefragten bzw. bestellten Inhalten entsprechen und sich umgehend, spätestens jedoch bis Ablauf von 14 Tagen nach Zugang der Annahmeerklärung mit dem Anbieter in Verbindung zu setzen, wenn die von dem Anbieter bestätigten Inhalte von den angefragten bzw. bestellten oder mündlich bzw. fernmündlich besprochenen Inhalten abweichen.

2.5 Erfolgt der Vertragsschluss fernmündlich oder mündlich unter Anwesenden, kommt der Vertrag zwischen dem Anbieter und dem Kunden durch übereinstimmende Willenserklärungen zustande, welche auf den Abschluss eines Vertrags über von dem Anbieter dargebotene Dienstleistungen oder digitale Inhalte abzielen. Dabei stellt die  Anfrage oder Bestellung des Kunden das Angebot dar, welches durch die Erklärung des Anbieters, die angefragte Dienstleistung oder die angefragten digitalen Inhalte zu den besprochenen oder auf der Website www.catsymphonie.de ausgewiesenen Bedingungen erbringen zu können und wollen, angenommen wird. Die Annahmeerklärung des Anbieters kann dabei mündlich, fernmündlich oder erst durch eine im Nachgang in Textform versendete Annahmeerklärung erfolgen. Erfolgt die Annahmeerklärung bereits mündlich oder fernmündlich, ist für das Zustandekommen des Vertrages bzw. dessen Wirksamkeit keine zusätzliche Erklärung des Anbieters in Textform erforderlich.

2.6 Sollten die durch den Kunden angefragte oder bestellte Dienstleistungen oder digitalen Inhalte nicht möglich oder verfügbar sein, erfolgt keine Annahmeerklärung durch den Anbieter, so dass ein Vertrag über die angefragten oder bestellten Dienstleistungen oder digitalen Inhalte nicht zustande kommt. Der Anbieter wird den Kunden in diesem Fall über die fehlende Möglichkeit oder Verfügbarkeit unverzüglich informieren. Etwaig bereits von dem Kunden für die nicht möglichen oder nicht verfügbaren Dienstleistungen/digitalen Inhalte erbrachte Gegenleistungen werden von dem Anbieter unverzüglich an den Kunden zurückerstattet.

2.7 Die Vertragssprache ist deutsch.

3. Vertragsgegenstand

3.1 Der Anbieter bietet Beratungen, Coachings, Seminare und digitale Inhalte zum artgerechten Umgang und Training mit Katzen an, welche überwiegend online per Videochat, aber auch in sonstiger Weise multimedial, telefonisch oder persönlich vor Ort stattfinden können. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website www.catsymphonie.de, auf welche in der Annahmeerklärung des Anbieters Bezug genommen wird. Darüber hinaus kann sich der konkrete Leistungsumfang auch aus einer individuellen Absprache zwischen dem Anbieter und dem Kunden ergeben. Steht eine mündlich oder fernmündlich getätigte individuelle Absprache im Widerspruch zu der von dem Anbieter in Textform oder schriftlich versendeten Annahmeerklärung, geht die Erklärung in Text- oder Schriftform der mündlichen oder fernmündlichen Abrede vor. In diesem Zusammenhang wird auf Ziffer 2.4 dieser AGB verwiesen.

3.2 Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit höchstmöglicher Sorgfalt und unter bestmöglichem Einsatz des von ihm innegehaltenen Fachwissens. Einen bestimmten Erfolg schuldet der Anbieter aber nicht. Insbesondere übernimmt der Anbieter keine Gewähr dafür und haftet nicht dafür, dass sich beim Kunden oder dessen Tieren ein bestimmter Lern- oder sonstiger Erfolg einstellt oder der Kunde oder dessen Tiere ein bestimmtes Leistungsziel erreichen. Anbieter und Kunde sind sich darüber einig, dass das Erreichen der mit den Coachings, Seminaren, Trainings oder Beratungsleistungen bezweckten Ziele und Erfolge maßgeblich abhängig ist von dem persönlichen und zeitlichen Einsatz, den persönlichen Möglichkeiten bzw. Fähigkeiten und dem Willen des Kunden, welches Faktoren sind, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat. Bei dem Erwerb digitaler Inhalte besteht der Erfolg, welcher der Anbieter dem Kunden schuldet, lediglich darin, dass er dem Kunden diese digitalen Inhalte zum Abruf zur Verfügung stellt. Der Anbieter haftet nicht dafür, dass der Kunde über die notwendigen technischen oder sonstigen Voraussetzungen  verfügt, die zur Verfügung gestellten Inhalte auch abzurufen oder wiederzugeben.

3.3 Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung einzelner oder aller vertraglichen Pflichten und Leistungen gegenüber dem Kunden der Hilfe Dritter, insbesondere Subunternehmer, zu bedienen.

3.4 Soweit der Anbieter Seminare, Coachings, Trainings oder Beratungen per Videokonferenz durchführt, erbringt er seine Leistungen ausschließlich online unter Einsatz entsprechender technischer Mittel. Die Leistungen können je nach Buchung einzeln oder in Gruppen erfolgen und können bereits vorgefertigte Audio- oder Videoaufnahmen beinhalten. Maßgeblich für den konkreten Leistungsumfang sind die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Anbieter und Kunde. Teilweise erfolgt zu Dokumentations-, Anschauungs- oder Lehrzwecken eine Aufnahme der mit dem Kunden abgehaltenen Videokonferenz. Ist eine solche Aufnahme beabsichtigt, wird der Anbieter den Kunden vor Beginn der Aufnahme informieren und sein Einverständnis zu der Aufnahme erfragen. Auf die Datenschutzerklärung des Anbieters wird ausdrücklich verwiesen. Ist der Kunde mit der Aufnahme nicht einverstanden, wird der Anbieter von der Aufnahme absehen. Sollte durch die abgelehnte Aufnahme ein bestimmter Dokumentations-, Anschauungs- oder Lehrerfolg bei dem Kunden ausbleiben, kann dieser dem Anbieter das Ausbleiben dieses Erfolges nicht entgegenhalten.

3.5 Erfolgt die Leistungserbringung online per Videokonferenz, obliegt die Wahl der Software für die Durchführung der Videokonferenz dem Anbieter, der dem Kunden rechtzeitig vor dem ersten Termin mitteilen wird, welche Software er für die Videokonferenz nutzen wird und welche Zugangsdaten der Kunde für die Teilnahme an dem Termin benötigt. Der Kunde hat selbst dafür Sorge zu tragen, dass er über die notwendigen technischen und sonstigen Voraussetzungen verfügt, um an der Videokonferenz ungehindert teilzunehmen. Hierzu gehört insbesondere auch der rechtzeitige und fachgerechte Download bzw. Installation der für die Videokonferenz benötigten Software. Der Anbieter haftet ausdrücklich nicht dafür, dass der Kunde über die technischen und sonstigen Voraussetzungen verfügt, die durch den Anbieter angebotene Leistung störungsfrei in Anspruch zu nehmen. Sollte die fehlerfreie Entgegennahme der Leistung an technischen oder sonstigen Problemen scheitern, welche der Verantwortungssphäre des Kunden zufallen, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters vollumfänglich bestehen.

3.6 Unterlässt der Kunde eine notwendige Mitwirkungshandlung und verhindert hierdurch die Leistungserbringung durch den Anbieter, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters ebenfalls unberührt.

3.7 Die Leistungserbringung durch den Anbieter ist an die mit dem Kunden vereinbarten Termine geknüpft. Die Übertragung des Leistungsanspruchs auf einen späteren Zeitpunkt ist ausgeschlossen, es sei denn, zwischen Anbieter und Kunden wird in Abweichung dieser AGB etwas anderes vereinbart.

3.8 Erfüllungsort ist Neustadt an der Donau.

3.9 In Bezug auf die Inhalte des zwischen Anbieter und Kunden geschlossenen Vertragsverhältnisses steht dem Anbieter gegenüber dem Kunden ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB zu.

4. Widerrufsrecht

4.1 Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB steht in dem Fall, dass der Vertrag als Fernabsatzvertrag nach § 312c BGB oder nach § 312b BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurde, ein Widerrufsrecht nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen zu. Die Widerrufsbelehrung wird dem Kunden von dem Anbieter zusammen mit der Vertragsbestätigung in Textform zur Verfügung gestellt. Mit Inanspruchnahme oder Abruf der vertraglich vereinbarten Leistung/en erklärt der Kunde, die Widerrufsbelehrung zur Kenntnis genommen zu haben.

4.2 Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Datum des Vertragsschlusses. Maßgeblich für die Wahrung der Widerrufsfrist ist das Absenden der Widerrufserklärung durch den Kunden innerhalb der Widerrufsfrist.

4.3 Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen gemäß § 356 Absatz 4 BGB dann, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und der Kunde vor Beginn der Ausführung der Dienstleistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und seine Kenntnis dessen bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

5.1 Sofern sich aus der Leistungsbeschreibung des Anbieters nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise. Die Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Anbieter ein Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Absatz 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) ist.

5.2 Der Kunde erhält im Nachgang der Vertragsbestätigung eine Rechnung über die beauftragten Dienstleistungen oder digitalen Inhalte. Die Rechnungsstellung sowie sämtliche etwaigen weiteren Abrechnungsmodalitäten erfolgen auf elektronischem Weg über die von dem Kunden mitgeteilte E-Mail-Adresse. Der Kunde erklärt sich durch Buchung der Dienstleistungen oder digitalen Inhalte mit diesem Vorgehen ausdrücklich einverstanden.

5.2 Der Kunde ist zur Vorleistung verpflichtet, soweit nicht in Text- oder Schriftform etwas anderes vereinbart wurde. Die vertraglich vereinbarte Vergütung ist grundsätzlich unmittelbar mit Vertragsschluss in voller Höhe fällig und bei der Zahlungsart Rechnung zahlbar innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Rechnung des Anbieters.

5.3 Der Kunde kann sich zur Zahlung der Vergütung der Zahlungsmethoden bedienen, welche auf der Webseite www.catsymphonie.de ausgewiesen werden. Wählt der Kunde die Zahlungsmethode Vorkasse, gewährt der Anbieter dem Kunden 2 % Skonto auf den für die gebuchte Leistung bzw. den gebuchten digitalen Inhalt auf den ausgewiesenen Preis.

5.4 Einige Leistungen des Anbieters sind an die Zahlungsart Vorkasse geknüpft, die betreffenden Leistungen sind auf der Webseite des Anbieters gesondert mit dem Hinweis auf die Verpflichtung zur Vorkasse kenntlich gemacht. Ist eine Leistung des Anbieters gemäß Hinweis auf der Webseite an eine bestimmte Zahlungsart geknüpft, entfällt das Wahlrecht des Kunden, sich anderer Zahlungsmethoden als der ausgewiesenen Methode zu bedienen. Der Anspruch des Kunden auf die Leistung ist in diesem Fall daran geknüpft, dass er die Zahlung über die durch den Anbieter bestimmte Zahlungsart erbringt.

5.5 Weiterhin behält sich der Anbieter ausdrücklich vor, bei dem Auftreten von Zahlungsunregelmäßigkeiten oder Zahlungsverzug auf Seiten des Kunden weitere Leistungen nur unter der Voraussetzung zu erbringen, dass der Kunde die vertraglich vereinbarte Vergütung im Wege der Vorkasse erbringt.

5.6 Bei Auswahl der Zahlungsart SEPA-Lastschrift verpflichtet sich der Kunde, dem Anbieter unverzüglich nach Vertragsschluss eine SEPA-Einzugsermächtigung zu erteilen. Die SEPA-Lastschrift ist nicht vor Ablauf der 14-Tages-Frist für die Vorabinformation zur Zahlung fällig. Der Einzug der Lastschrift erfolgt in diesem Fall frühestens 14 Tage nach Zugang der Vorabinformation bei dem Kunden. Die Vorabinformation ist jede Mitteilung (z.B. Rechnung, Auftragsbestätigung, Vertrag) des Anbieters an den Kunden, die eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt. Die Vorabinformation muss nicht zwingend gesondert erfolgen, sondern kann auch gemeinsam mit anderen Mitteilungen an den Kunden wie z. b. der Auftragsbestätigung, der Rechnungsstellung etc. getätigt werden. Für den Fall, dass erteilte SEPA-Lastschrift-Mandate von dem Konto des Kunden nicht eingezogen werden können (z. B. wegen unzureichender Kontodeckung oder Angabe einer falschen Kontonummer) und eine Rückbuchung erfolgt, ist der Kunde verpflichtet, den geschuldeten Betrag zuzüglich der für die Rückbuchung entstandenen Kosten innerhalb von 5 Werktagen nach Rückbuchung an den Anbieter zu überweisen. Widerspricht der Kunde der Abbuchung, obwohl er hierzu nicht berechtigt ist, hat er ebenfalls neben der geschuldeten Vergütung auch die durch die Rückbuchung entstandenen Gebühren des jeweiligen Kreditinstituts zu tragen. Der Anbieter behält sich vor, bei Auswahl der Zahlungsart SEPA-Lastschrift eine Bonitätsprüfung durchzuführen und diese Zahlungsart bei negativer Bonitätsprüfung abzulehnen.

5.7 Bei Zahlung mittels einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen oder – falls der Kunde nicht über ein PayPal-Konto verfügt – unter Geltung der Bedingungen für Zahlungen ohne PayPal-Konto.

5.8 Bei Auswahl der Zahlungsart „PayPal Lastschrift“ zieht PayPal den Rechnungsbetrag nach Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats, nicht jedoch vor Ablauf der Frist für die Vorabinformation im Auftrag des Verkäufers vom Bankkonto des Kunden ein. Die Vorabinformation ist jede Mitteilung (z.B. Rechnung, Auftragsbestätigung, Vertrag) an den Kunden, welche eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt. Wird die Lastschrift mangels ausreichender Kontodeckung oder aufgrund der Angabe einer falschen Bankverbindung nicht eingelöst oder widerspricht der Kunde der Abbuchung, obwohl er hierzu nicht berechtigt ist, hat der Kunde die durch die Rückbuchung des jeweiligen Kreditinstituts entstehenden Gebühren zu tragen. Der Kunde ist zudem verpflichtet, den geschuldeten Betrag zuzüglich der für die Rückbuchung entstandenen Kosten innerhalb von 5 Werktagen nach Rückbuchung an den Anbieter zu überweisen.

5.9 Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug, behält sich der Anbieter das Recht vor, die Leistungserbringung bis zum vollständigen Ausgleich der fälligen Zahlungen einzustellen.

5.10 Der Anbieter ist berechtigt, ein in der EU ansässiges Drittunternehmen mit der Abwicklung der Bezahlung gegenüber dem Kunden zu beauftragen.

6. Vertragsdauer und Kündigung von Abonnementverträgen

6.1 Abonnementverträge sind solche Verträge, welche ausweislich der jeweiligen Produktbeschreibung des Anbieters für eine bestimmte Laufzeit oder eine bestimmte Anzahl von Terminen geschlossen werden. Die betreffenden Verträge sind auf die ausgewiesene Laufzeit bzw. die ausgewiesene Anzahl von Terminen befristet und enden automatisch nach Ablauf der Vertragslaufzeit bzw. nach Durchführung der vereinbarten Anzahl an Terminen, ohne dass es einer weiteren Erklärung des Anbieters oder des Kunden bedarf. Abonnementverträge sind für die gesamte Vertragslaufzeit bzw. die gesamte Anzahl an Terminen nicht ordentlich kündbar.

6.2 Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn der kündigenden Vertragspartei unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum vereinbarten Beendigungstermin oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Auf Seiten des Anbieters liegt ein wichtiger Grund für eine außerordentliche fristlose Kündigung vor, wenn der Kunde sich nach Zugang einer Mahnung und Ablauf einer dort gesetzten Zahlungsfrist im Zahlungsrückstand befindet, der Kunde gegen das Tierschutzgesetz verstößt oder seine Tiere gefährdet, die Beratung/das Training trotz entsprechenden Hinweises durch den Anbieter wiederholt stört oder andere Kunden oder deren Tiere gefährdet. Für den Fall, dass der Kunde die außerordentliche fristlose Kündigung des Vertrags aus einem oder mehreren der vorgenannten Gründe schuldhaft verursacht hat, ist der Anbieter nicht verpflichtet, bereits gezahlte Gebühren, auch für nicht in Anspruch genommene Stunden oder Leistungen, zurückzuerstatten.

6.3 Kündigungen haben schriftlich oder in Textform (z. B. per E-Mail) zu erfolgen.

7. Terminabsagen, -verschiebungen und Rücktritt

7.1 Bei individuell verabredeten Einzelstunden ist eine Terminabsage durch den Kunden bis zu 48 Stunden vor dem Termin möglich. Erfolgt gar keine oder eine spätere Absage, wird der Anbieter die vereinbarte Beratungs- oder Trainingsstunde voll in Rechnung stellen.

7.2 Termine in Gruppenkursen können nicht nachgeholt oder zurückerstattet werden. Sagt der Kunde eine Gruppenstunde spätestens 48 Stunden vorher ab, hat er die Möglichkeit, den Anbieter um eine Aufzeichnung zu bitten, sofern die anderen Kunden mit einer Aufzeichnung der betreffenden Gruppenstunde einverstanden sind.

7.3 Hat der Kunde bei dem Anbieter ein Seminar, ein Webinar oder einen Workshop gebucht und der Anbieter hat die Buchung bereits im Wege der Auftragsbestätigung bestätigt, wird die vereinbarte Gebühr auch dann fällig, wenn der Kunde an der Teilnahme an der Veranstaltung verhindert ist. Im Falle einer Verhinderung hat der Kunde allerdings das Recht, dem Anbieter eine geeignete Ersatzperson zu benennen, welche an seiner statt an der Veranstaltung teilnehmen wird. Durch die Benennung der Ersatzperson entsteht ausdrücklich kein Vertragsverhältnis zwischen dem Anbieter und der Ersatzperson, die Gebühr für die gebuchte Veranstaltung wird nach wie vor von dem Kunden geschuldet.

7.4 Absagen können per E-Mail, per WhatsApp oder telefonisch erfolgen. Verspätet sich der Kunde, ist der Anbieter nicht verpflichtet, die Beratungs- oder Trainingsstunde um die Verspätung zu verlängern.

7.5  Fällt ein gebuchter Termin aus, weil der Anbieter erkrankt oder anderweitig verhindert ist, wird der Termin zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt. Der Ausweichtermin wird in Abstimmung mit dem Kunden festgelegt, wobei der Anbieter berechtigt ist, Ausweichtermine an deren Wochentagen und Uhrzeiten anzubieten, als für den Ursprungstermin vereinbart waren. Ein Anspruch des Kunden auf Rückerstattung bereits gezahlter Gebühren besteht nicht, der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt vollumfänglich bestehen.  

7.6 Ist für ein Training, eine Beratung, ein Seminar oder eine andere Veranstaltung des Anbieters auf dessen Webseite eine bestimmte Teilnehmerzahl ausgewiesen, ist der Anbieter berechtigt, von dem Vertrag mit dem Kunden zurückzutreten, wenn die ausgewiesene Teilnehmerzahl nicht erreicht wird. In diesem Fall erhält der Kunde eine bereits geleistete Zahlung in voller Höhe zurückerstattet. Der Rücktritt wird von dem Anbieter gegenüber dem Kunden in Textform (per E-Mail) erklärt. Mit Erklärung des Rücktritts gegenüber dem Kunden entfällt der Vergütungsanspruch des Anbieters.

8. Mitwirkungspflicht des Kunden und Ausschluss des Kunden von Veranstaltungen

8.1 Zur Verwirklichung des Trainingsziels ist der Kunde verpflichtet, die Fragen des Anbieters während des Anamnesegespräches und während der weiteren Termine wahrheitsgemäß zu beantworten und insbesondere den Anbieter darauf hinzuweisen, wenn ein Tier stark ängstliche, impulsive oder aggressive Verhaltensweisen aufzeigt. Darüber hinaus hat der Kunde den Anweisungen des Anbieters Folge zu leisten und diese so genau wie möglich umzusetzen. Dies gilt auch für den Umgang des Kunden mit seinen Tieren außerhalb der Termine mit dem Anbieter. Ist das Tier, mit welchem der Kunde einen Trainings- oder anderen Temin mit dem Anbieter wahrnehmen möchte, erkrankt, hat der Kunde den Anbieter vor Beginn des Trainings bzw. des Termins über Art und Ausmaß der Erkrankung in Kenntnis zu setzen. Es obliegt der Entscheidung des Anbieters, ob das Tier in diesem Fall an dem Training bzw. dem Termin teilnehmen kann. Der Austausch mit dem Anbieter über die Erkrankung eines Tieres ersetzt ausdrücklich keine tierärztliche Vorstellung des Tieres durch den Kunden.

8.2 Zur Verpflichtung des Kunden, die notwendigen technischen Voraussetzungen vorzuhalten, um an den Terminen mit dem Anbieter ungestört teilnehmen zu können, wird auf Ziffer 3.4 dieser AGBs verwiesen.

8.3 Der Anbieter behält sich vor, den Kunden von dem Training auszuschließen, wenn der Kunde gegen das Tierschutzgesetz verstößt, sein Tier oder die Tiere anderer Kunden in Gefahr bringt oder sein Tier, die Tiere anderer Kunden, die anderen Kunden oder den Anbieter unangemessen behandelt, Angaben nach Ziffer 8.1 verweigert oder wahrheitswidrig tätigt oder den reibungslosen Ablauf eines Termins stört. Hat der Kunde seinen Ausschluss aus den vorgenannten Gründen oder Gründen, welche den vorgenannten Gründen gleichstehen, schuldhaft verursacht, hat er keinen Anspruch auf Erstattung bereits getätigter Zahlungen. Der Zahlungsanspruch des Anbieters bleibt in diesem Fall vollumfänglich bestehen.

9. Haftung

9.1 Der Anbieter haftet nicht dafür, dass sich durch von dem Kunden gebuchte Trainings, Beratungen, Seminare oder erworbene digitale Inhalte ein bestimmter Erfolg bei dem Kunden oder dessen Tieren einstellt. Auf Ziffer 3.2 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird verwiesen.

9.2 Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Vertragsziels unabdingbar notwendig ist.

9.3 Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

9.4 Die Einschränkungen der Ziffer 9.2 und 9.3 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

9.5 Der Anbieter übernimmt für die Beschaffenheit der von ihm angebotenen digitalen Inhalte keine Garantie, es sei denn, zwischen dem Anbieter und dem Kunden wird mindestens in Textform ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse gelten nicht, wenn der Anbieter einen Mangel arglistig verschwiegen hat. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

10. Urheberrecht und Rechte an digitalen Inhalten

10.1 Sämtliche Inhalte, welche der Anbieter dem Kunden zum Zwecke oder anlässlich der Vertragserfüllung zur Verfügung stellt, sind urheberrechtlich geschützt.

10.2 Bucht der Kunde bei dem Anbieter ein Angebot, im Rahmen welches dem Kunden durch den Anbieter digitale Inhalte verfügbar gemacht werden, erwirbt der Kunde das nicht ausschließliche, nicht übertragbare und zeitlich auf die Dauer seines Abonnements beschränkte Recht, die zur Verfügung gestellten digitalen Inhalte zu nutzen. Bei digitalen Inhalten, die durch den Anbieter zum Download bereitgestellt sind und von dem Kunden während der Vertragslaufzeit heruntergeladen werden, erwirbt der Kunde ein nicht ausschließliches und nicht übertragbares, aber zeitlich unbeschränktes Recht, diese heruntergeladenen Inhalte des Anbieters zu nutzen. Der Kunde erwirbt  ausdrücklich nicht das Recht, diese Inhalte oder andere Inhalte von http://www.catsymphonie.de weiter- oder unter zu lizensieren, zu vervielfältigen, zu verbreiten und/oder öffentlich zugänglich zu machen.

10.3 Insbesondere ist der Kunde nicht berechtigt, Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den Seminaren, Trainings, Beratungen, Kursmaterialien oder digitalen Inhalten zu erstellen, es sei denn, der Anbieter hat dem Kunden ausdrücklich mindestens in Textform die Erlaubnis hierzu erteilt. Verstößt der Kunde gegen dieses Verbot, ist der Anbieter berechtigt, den Kunden von der Beratung/dem Training/dem Seminar auszuschließen und einen etwaig bestehenden Abonnementvertrag fristlos zu kündigen. Die Geltendmachung weiterer Schadensersatzansprüche gegen den Kunden bleibt unberührt.

10.4 Dem Kunden ist es weiterhin untersagt, bestehende Urheberkennzeichnungen (z. B. „Copyrightvermerke“), Unternehmenskennzeichen, Marken und/oder sonstige Kennzeichen und/oder Eigentums- und Ursprungshinweise der Inhalte von http://www.catsymphonie.de zu verändern.

10.5 Die von dem Anbieter für den Kunden bereitgestellten digitalen Inhalte und/oder Leistungen sind ausschließlich für die eigene Verwendung durch den Kunden bestimmt. Jegliche Veröffentlichung der Inhalte durch den Kunden ist untersagt. Die kommerzielle Nutzung, Weitergabe oder sonstige kommerzielle Verwertung der Inhalte ist nicht gestattet.

10.6 Möchte der Anbieter ein Training, ein Seminar oder eine Beratung per Video-, Ton- oder durch Bildaufnahmen dokumentieren, wird er alle teilnehmenden Kunden vorher um ihre Erlaubnis zu den betreffenden Aufnahmen fragen. Ist bei einem Gruppentermin ein Kunde nicht mit der angefragten Dokumentation einverstanden, wird der Anbieter davon absehen. Ein Anspruch der Kunden auf die Erstellung von Bild-, Video- oder Tonaufnahmen von den gebuchten Trainings, Seminaren oder Beratungen besteht nicht.

11. Datenschutz und Vertraulichkeit

11.1 Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt im Rahmen der Anbahnung und Abwicklung des Vertragsverhältnisses personenbezogene Daten. Hierzu wird auf die gesondert auf der Webseite des Anbieters abrufbare Datenschutzerklärung verwiesen.

11.2 Die Vertragsparteien verpflichten sich gegenseitig, die im Rahmen der Vertragsanbahnung bzw. Vertragsdurchführung bekannt gewordenen Daten und Informationen aus der Sphäre der anderen Partei vertraulich zu behandeln und sie insbesondere nicht Dritten verfügbar zu machen.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Auf alle Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Gerichtsstand ist Neustadt an der Donau. Ist der Kunde Verbraucher, bleiben die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbesondere des Staates, in welchem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt.

12.2 Die EU-Kommission hat eine Internetplattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten geschaffen. Die Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertragliche Verpflichtungen, die aus Online-Kaufverträgen erwachsen. Nähere Informationen sind unter dem folgenden Link verfügbar: http://ec.europa.eu/consumers/odr. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter weder bereit noch verpflichtet.

12.3 Abweichungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn Sie schriftlich vereinbart wurden.

12.4 Für den Fall, dass einzelne Klauseln dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. des auf dieser Basis geschlossenen Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder werden sollten, bleiben diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. der auf dieser Basis geschlossene Vertrag in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Klauseln treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Ist eine einschlägige gesetzliche Vorschrift nicht vorhanden, tritt an Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Klausel diejenige wirksame und durchführbare Regelung, welche der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommt, welche die Parteien mit der unwirksamen oder undurchführbaren Klausel verfolgt haben. Die vorstehende Bestimmung gilt entsprechend, sollten sich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen als lückenhaft erweisen.

Stand: April 2025

© Die Vervielfältigung dieser AGB ist untersagt.

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