Hilfe bei Angstkatzen – Vertrauen statt Stress
Angst bei Katzen ist eine natürliche, instinktive Reaktion auf eine wahrgenommene Bedrohung. Sie dient dem Selbstschutz und aktiviert Flucht-, Versteck- oder Abwehrverhalten. Angst ist nicht immer sofort sichtbar – manche Katzen frieren ein („freeze“) statt zu fliehen. Daher lohnt es sich, auch kleine Veränderungen im Verhalten ernst zu nehmen.
Dabei muss die Gefahr nicht real oder unmittelbar sein – bereits ungewohnte Geräusche, fremde Personen oder Veränderungen im Umfeld können Angst auslösen. Katzen zeigen Angst oft leise und subtil – durch kleine Gesten, nicht laut oder offensichtlich.
Hier sind die wichtigsten Anzeichen an denen du erkennen kannst dass deine Katze Angst hat: verstecken (unter dem Bett, im Schrank usw.),Flucht bei Geräuschen oder Bewegungen, urinieren oder Kotabsatz außerhalb der Toilette, aggressives Verhalten (kratzen, beißen – aus Selbstschutz), Verweigerung von Futter oder Spiel, geduckte Haltung – eng an den Boden gepresst, große geweitete Pupillen, zittern oder verkrampfte Muskeln, aufgestellter Schwanz oder eng am Körper, fauchen, knurren oder jaulen.